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Lazarus kommt wieder PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 09:58 Uhr

IMG-20140910-WA0010Jener 'Lazarus' kam der biblischen Geschichte nach immer wieder - nicht umsonst leitet sich der Begriff 'Lazarett' von seinem Namen ab. Aber der Reihe nach...

Nach dem euphorischen Ende der Europameisterschaft gab es noch ein Trainingslager in Coswig, bei dem ich wieder Veranstalter war. Dann passierte es am 30.8. bei einem ganz 'normalen' Training auf meiner Heimstrecke des MSC Roitzsch: Bei einem Sprung in eine Welle blockierte die Telegabel (auch die ist endlich...) und ich brach mir das rechte Handgelenk. Die Ärzte im hallischen Bergmannstrost - unbesehen eine der besten Unfall-Kliniken in Mitteldeutschland - haben das über Nacht wieder zusammen geschraubt und nach wenigen Tagen war ich mit einer ordentlichen Narbe wieder einigermaßen brauchbar...

Doch die zahlreichen Verletzungen der letzten Jahre, die bei unserem Sport niemanden verschonen, haben mich schon nachdenklich gemacht. Zumal auch meine rechte Schulter Probleme macht und immer wieder auskugelt. Das soll mit einer OP in der Sportklinik am Weidenplan am 22.9. behoben werden. Doch wer möchte sich schon den Krankenhaus-Mief andauernd um die Nase wehen lassen? Im Winter werde ich 37 Jahre alt, da ist die Verantwortung für meine Familie, die Firma, das Haus...

IMG-20140910-WA0011Wie geht es mit meiner sportlichen Karriere weiter? Aufgrund der vielen Stunden, die ich auf dem Motorrad gesessen habe... und der vielen erlittenen Verletzungen... überlege ich in letzter Zeit immer öfter, nicht den Helm an den Nagel zu hängen... sondern evtl. zu tauschen. Eine Entscheidung darüber wird definitiv erst im Winter fallen, aber neben einem Angebot im Porsche-Cup mitzufahren (Porsche Cup History Challenge) interessiert mich auch der Rallye-Sport mit den German Offroad Masters (GORM)... Fest steht schon heute, dass ich 'die weiten Wege' nicht mehr gehen will - selbst auf der MX-Maschine kämen für mich nur ausgewählte regionale Rennen in Frage. Ohne den Motorsport werde ich NIE sein können, sei es nun auf zwei oder vier Rädern. Die Entscheidung muss erst reifen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. September 2014 um 10:31 Uhr
 
Spannung bis ins Ziel PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 08:51 Uhr

IMG-20140910-WA0007Das Prozedere für den Renntag (Samstag) war wie bei den anderen Läufen zur Europameisterschaft. Zunächst gab es am Morgen also das Zeittraining, bei dem ich mit Platz 7 von 44 gestarteten Maschinen noch ganz zufrieden war. Beim ersten Wertungslauf wurde ich Vierter, im zweiten musste ich also wieder Vollgas geben, denn während sich Caspar Olsen (DK) und Tino Eißner um den Titel duellieren würden, ging es für mich darum, unbedingt die 'Holzmedaille' (4. Platz) zu vermeiden...

2. Wertungslauf: Vom Start weg bin ich mit Tino und Caspar Olsen an der Spitze mitgefahren, dann fiel Tino mit einem technischen Defekt aus. Zu Caspar und mir gesellte sich noch Anders Sydeborg (SWE), ein harter Dreikampf um die Spitze... Die 'Defekt-Hexe' muss aber beim Ausfall von Tino auf meinen Sozius gesprungen sein, denn 100 Meter vor dem Ziel und in der letzten Kurve rutschte ich mit fester Hinterrad-Bremse weg... ehe ich die Maschine noch ins Ziel hieven konnte, waren noch 2 Konkurrenten an mir vorbei gehuscht... Platz 5. Aber auch der sicherte mir bereits den 3. Platz in der Europa-Meisterschaft, denn mein Punkte-Vorsprung auf den Vierten war so groß, dass ich mir im letzten Wertungslauf auch einen Ausfall leisten konnte!

IMG-20140910-WA0008Zum 'Vor'-Feiern am Abend blieb nur wenig Zeit, denn für Tino ging es am Sonntag bei Punkte-Gleichstand mit Caspar Olsen um den 6. EM-Titel in Folge... und sein Motor musste gewechselt werden! Für mich war der 3. Lauf zu Ende bevor er eigentlich begonnen hatte: Beim Vorstart verabschiedete sich die Zündkerze... Ende im Gelände! Hochspannend ging es dagegen um den Titel zu, Tino und Caspar beharkten sich auf der Strecke vom Feinsten, es wurde mit Haken und Ösen um jeden Millimeter gefightet... die clevere Fahrweise von Tino in der letzten Kurve, als er einen völlig anderen Weg fuhr, ließ ihn seinen Titel zum Schluss doch verteidigen!

Für mich und das gesamte Team (stellvertretend für alle Sponsoren möchte ich mich diesmal bei Castrol ausdrücklich bedanken) war der Bronzeplatz wirklich herausragend, denn nach dem Umstieg auf die größere Maschine konnte ich keine Wunderdinge erwarten. Dieser Ausflug in europäische Gefilde hatte sich also nicht nur sportlich gelohnt - Schweden: Ich komme gerne wieder!!!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. September 2014 um 09:35 Uhr
 
Hinter 'schwedischen Gardinen' PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 00:00 Uhr

IMG-20140910-WA0004So etwas kennt man eigentlich nur von Anglern, Surfern oder Tauchern: Den Jahresurlaub mit dem Hobby verbinden. Also: 3. Lauf zum "Classic European Twin Shock Championship" in Linköping (Schweden)... Keine Tour, die man mal eben an einem verlängerten Wochenende machen sollte. So wurde es ein Familienurlaub mit Wohnmobil, Kind und Kegel - in diesem Fall waren es Sandra, meine beiden Töchter und der Hund, die zunächst in Mecklenburg-Vorpommern Zwischensation machten.

Dort bin ich dann zur Vorbereitung auf das Rennen Joggen 'gegangen', habe mich auf den Drahtesel geschwungen und Kilometer gemacht... wollte einfach noch fit sein für dieses Rennen. Spätestens, als ich 2 Tage vor dem Start Fieber bekam, standen meine Ambitionen zum ersten Mal in Frage. Aber es sollte ein sehr gelungener Urlaub werden, unvergessliche Eindrücke inklusive, bei dem ich das erste Mal nach langer Zeit am liebsten noch mehrere Wochen geblieben wäre...

Also ging es von Rostock aus mit der Fähre nach Trelleborg. Und schon hier drohten wir zu scheitern, denn über Nacht hatte sich doch glatt ein 'Stubentiger' meinen Motorraum als Schlafplatz ausgesucht und begann ausgerechnet bei der Auffahrt auf die Fähre kläglich zu miauen... Dabei wollte ich doch den strengen Einweisern mit meiner 'Überlänge' (Wohnmobil+Anhänger) nicht auffallen! Also, die Tierfreunde unter euch kann ich beruhigen - das Kätzchen wurde gerettet und blieb eine Deutsche.

Auf schwedischem Boden angekommen ging es weiter in Richtung Norden an den Vättersee, den größten See in Schweden. An seiner Südspitze liegt Huskvarna, Heimat der Husqvarna-Motorräder. An diesem malerischen See haben wir übernachtet und sind am nächsten Tag in das Fabrikmuseum eingerückt. Eine Reihe von bekannten MX-Fahrern, ihre Maschinen und zahlreiche Enduro-Marken waren in dieser einzigartigen Schau zu bestaunen.

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Linkoeping MotodromNoch einmal 800 Kilometer Richtung Nordosten nach Linköping lagen vor uns. Den freien Tag nutzte ich, um mir 'meine' Strecke anzusehen - aber an diesem Wochenende fand der EM-Lauf auch für viele andere Motorrad-Disziplinen statt. Ihr müsst euch das so vorstellen: Ein riesiges Motodrom mit der MX-Strecke im Innenraum, außen herum die Strecke für die Straßenmaschinen, ein Parkour für Enduro, Speedway-Areal und Trials... Gigantisch!!! Bis zum Einbruch der Dunkelheit Motorengedröhn und Action! Als Sahnehäubchen 30-40.000 Zuschauer... der Wahnsinn.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 13. September 2014 um 10:49 Uhr
 
Mit "Bronze" geschmückt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Juni 2014 um 09:03 Uhr

IMG-20140618-WA0000Eigentlich bin ich ganz schön mutig. Anreise zum 2. Rennen des "European Classic Motocross Championship" in Schkölen an einem Freitag, dem 13.! Noch dazu mit einem neuen 490ccm-Motor, den mir Wolfgang Eißner aus einer Handvoll Schrauben und mit seinem Fachwissen über Zweitakter in Rekordzeit aufbaute. Aber ohne den Herrn Bernhard Schmidt aus Hürtingen-Fürstenberg, der mir diese "Schätzchen" ans Herz gelegt hat, wäre das auch nicht möglich gewesen - deswegen mein herzlichster Dank vor allem in seine Richtung!

Der Samstag dann wie gehabt: Maschinenabnahme, zwei Trainingsläufe und ein Quali-Race. Dann der erste Lauf. Fast 50 Maschinen am Gatter, es musste aus 2 Reihen gestartet werden! Doch ich konnte von Anfang an vorne mitfahren und wurde Dritter. Nicht ganz so prickelnd der 2. Lauf. Der "neue" Motor schnurrte, aber das Getriebe wollte 2 Gänge nicht annehmen - mit dem fünften Platz war ich da noch gut bedient. So durfte das dritte Rennen dann wieder besser werden - wieder Dritter und auch der 3. Gesamtplatz! Fast ohne Abstimmung und entsprechende Vorbereitung... ich kann damit total happy sein.

Der nächste Termin wird in gut 3 Wochen (12./13.7.) beim MSV Dieskau dann wieder ein Enduro-Motocross-Trainingslager sein. Dort werde ich wieder den hoffentlich zahlreichen Teilnehmern ein paar Tipps als Trainer geben können. Bis dahin!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Juni 2014 um 05:20 Uhr
 
Es wird "aufgerüstet"! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 17:46 Uhr

IMG-20140618-WA0001Nach dem "Desaster" beim 1. Lauf zur EM in Dänemark was die Wertung betraf, haben Tino Eißner und ich letztendlich "Nägel mit Köpfen" gemacht und haben am letzten Wochenende wieder 1.200 km unter die Hufe genommen... um am anderen Ende Deutschlands einen 490 ccm-Maico-Motor der Alpha 2-Reihe aufzutreiben! Tinos Vater Wolfgang Eißner hat das "Teil" nun in 3 Tagen komplett zerlegt, neu gelagert und praktisch werks-überholt! Damit kann ich dann beim 2. Lauf zum "Classic European Twin Shock Championship" in Schkölen am kommenden Wochenende voll angreifen! Das ist übrigens der einzige Grand Prix dieser Serie, der in Deuschland stattfindet.

Dafür war ich über Pfingsten auch fleißig trainieren, zum einen beim MC Trebitz und dann noch beim MC Petersberg. Es läuft also "erste Sahne" bisher in der Saison. Drückt mir die Daumen für das Wochenende!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Juni 2014 um 05:23 Uhr
 
"Fast" ein Happyend nach 2.500 km PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 17:16 Uhr

Hätte ich doch fast vergessen, euch von meinem Ausflug nach Dänemark zu berichten. Also: 1. Lauf zum "Classic European Twin Shock Championship" in Aalborg... Wo das liegt? Ziemlich weit im Norden, 1.200 km eine Tour. Das haben wir an einem Tag - wir sind abends 18 Uhr nach der Arbeit losgefahren - natürlich nicht geschafft. Wohnmobil und Bleifuß brachten uns bis Flensburg - ihr wisst schon ... Am Hafen geparkt und 'n Bierchen gezischt ... wollte sich doch so 'n Grünrock mit seinem genuschelten Hochdeutsch aufregen, dass das kein Campingplatz wäre... Aber wir hatten ja das Bier schon intus... und er wollte die Kiste nun auch nicht wegfahren...

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Am nächsten Morgen also weiter bis Aalborg. Wetter wahrscheinlich vom Roitzsch-Sonntag mitgeschleppt - Dauerregen!!! Dann das Übliche: Maschinen- und Helm-Abnahme und die Strecke besichtigt. Samstag dann die volle Dröhnung: Zwei Trainingsläufe zum Eingewöhnen. Beim ZeittrainingNeunter - das war noch etwas gebremster Schaum. Der erste Wertungslauf in der 250 ccm-Klasse ging schon besser - 5. Platz. Da wusste ich aber schon, an welchen Stellen noch 'was geht... Zweiter beim 2. Lauf - wow! Und den dritten Lauf wollte ich unbedingt gewinnen, lag anfangs auch ganz vorn... aber so ein Däne machte an den Sprüngen einfach mehr Meter - am Ende wieder zweiterSieger. In der Addition machte das den 2. Rang in der 250er-Kategorie, und ich wäre am Sonntag nach dem Reinigen der Motorräder auch super zufrieden nach Hause gefahren ... wenn da nicht ein "neues Reglement" gewesen wäre... Das hatte man aus dem Vorjahr mit einer "überschaubaren Teilnehmerzahl" dahingehend abgeändert, dass nun von der 125er- bis zur 500er-Klasse alles zusammen gewertet wurde! Schöner Mist  - mein zweiter Platz war damit futsch... aber ich habe auch dafür wieder einen Plan... doch dazu später!

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Juni 2014 um 18:19 Uhr
 
Enduro Cross Country 1st Session PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 16:55 Uhr

IMG-20140610-WA0004Für unsere erste selbst organisierte Veranstaltung "Enduro Cross Country" hatten wir einen Plan... Der funktionierte komplett für den Samstag. Der MSC Roitzsch hatte eine Strecke vom Feinsten vorbereitet - Spitzenklasse! Und wir hatten bei Kaiserwetter "freies Training" für alle, um die Spreu (mehr oder weniger Beginner) vom Weizen (Fortgeschrittene) zu trennen. Über den guten Besuch der Veranstaltung freuten sich alle... doch angesichts der Wetterprognosen für den anschließenden Sonntag kamen nicht alle wieder...

 ... denn am Sonntag Punkt 8 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen und ließ den Wasserhahn irgendwie offen...brutaler Dauerregen, sub-optimale Bedingungen. Jedenfalls veränderten wir die Strecke etwas zugunsten des Motocross- (80%) gegenüber dem Enduro-Anteil. Aus den einzelnen Klassen, die ursprünglich getrennt starten sollten, machten wir ein "1-Stunden-Race", werteten aber jede Klasse einzeln (um die wunderschönen Pokale loszuwerden). Die Teilnehmer waren bestimmt fast alle zufrieden, alle Maschinen waren komplett umlackiert worden (Dreck) und für das nächste Mal haben wir uns vorgenommen, auch den Wettergott einzuladen!

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Juni 2014 um 09:35 Uhr
 
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